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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
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*Bleibt gesund! * Bleibt solidarisch! * Bleibt menschlich!*

 
Höchste Zeit für Parität!

Pressemitteilung, 16.06.2021

Starke Zeichen der Konferenz der Landesfrauenräte

Parität in den Parlamenten war das Schwerpunktthema der Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR). Der Zusammenschluss der bundesdeutschen Landesfrauenräte tagt einmal jährlich, um sich auf Themen und Forderungen aus den Bundesländern zu verständigen.
„Parlamente sind – auf Bundes-, Landes-, regionaler und kommunaler Ebene – wesentliche Orte der gesellschaftlichen und politischen Willensbildung und Gestaltung. Frauen – die Mehrheit der Bevölkerung – müssen hier entsprechend vertreten sein.“, heißt es in der von der KLFR einstimmig verabschiedeten Resolution „Höchste Zeit für Parität!“.

Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) fordert

  • den Deutschen Bundestag sowie die Landtage erneut auf, Regelungen zu treffen und Öffentlichkeitskampagnen zu initiieren, um eine gleiche Repräsentanz von Frauen und Männern in den Parlamenten zu erreichen,
  • die Parteien auf, Wahllisten im Reißverschlussverfahren zu besetzen, und bei der Nominierung für Direktmandate eine paritätische Besetzung mit Frauen sicherzustellen.

Der Gleichstellungsauftrag aus Artikel 3 Absatz 2 Satz 2 Grundgesetz verpflichtet den Staat, Maßnahmen zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu ergreifen, und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Da die bisherigen Maßnahmen durch die Parteien selbst noch nicht zu einer angemessenen Repräsentanz von Frauen in den Parlamenten geführt haben, sind nunmehr gesetzliche Regelungen unumgänglich.

So hat auch die kürzlich beschlossene Kommission zur Reform des Bundeswahlrechts die Aufgabe, Maßnahmen zu empfehlen „um eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen und Männern im Deutschen Bundestag zu erreichen.“ Dazu Andrea Wagner, Vorsitzende des Landesfrauenrats Thüringen: „Ein Gesetz, das Listenplätze und Direktmandate miteinbezieht, wäre der schnellste und nachhaltigste Ansatz, Parität zu erreichen.“
Neben der Resolution waren ein Fachvortrag von Prof. Silke Laskowski, Workshops zu Parität auf verschiedenen Ebenen sowie der Beschluss, eine Wahlprüfbeschwerde im Anschluss der kommenden Bundestagswahl zu unterstützen, weitere Zeichen, die deutlich machen: Es ist höchste Zeit für Parität!

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. vertritt die Interessen von ca. 200.000 Thüringerinnen. Mit dieser Aufgabe betraut, setzt er sich bereits seit 2013 für die Einführung eines Paritätsgesetzes ein, mit dem es gelingen kann, in Parlamenten eine angemessene Repräsentanz der Geschlechter zu erreichen.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Friederike Theile, 0361 6005916
http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
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Gender-Pay-Gap und Gewaltschutz

Pressemitteilung 

10.06.2021

Gender-Pay-Gap und Gewaltschutz

Kampagne #againstthegap zu Ende gegangen – klare Forderungen der Frauenhäuser

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. hat die Kampagne zum Gender-Pay-Gap mit einer Veranstaltung zur Situation der Frauenhäuser beendet. In der Kampagne #AgainstTheGap gegen den Gender-Pay-Gap sind 2.576,15 € zusammengekommen, 20 Personen haben sich beteiligt. Das Geld wird für die Notversorgung an Thüringer Frauenhäuser verwendet.

Die Thüringer Frauenhäuser fordern ein umfassenderes Verständnis von Gewaltschutz, bei dem Hilfestrukturen nicht erst beim Opferschutz ansetzen „Hilfestrukturen müssen das gesamte System erfassen, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Opferschutz bedeutet daher auch Kinderschutz und benötigt Täterarbeit“ so Maria Heß, Sprecherin der LAG der Thüringer Frauenhäuser und Frauenschutzwohnungen. Heß kritisiert, dass Täterarbeit selten als verpflichtende Auflage den Gewalttätern auferlegt wird. Ohne Täterarbeit ist davon auszugehen, dass es auch in einer nachfolgenden Beziehung wieder zu Gewalt kommt.

Gleichermaßen wird bei Sorgerechtsfragen der nachhaltige Schutz der Frauen nicht priorisiert. Gerade Justiz und Jugendämter sehen vorrangig das Wohlergehen der Kinder und klammern die Situation der Mutter aus. So werden Opfer von häuslicher Gewalt dazu verpflichtet, bei der Übergabe der Kinder ihrem Ex-Partner zu begegnen. Hier benötigt es an den entsprechenden Stellen eine größere Sensibilität für Opferschutz, die bspw. durch verpflichtende Weiterbildungen erreicht werden kann.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Friederike Theile, 0361 6005961
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Spendenkampagne zum Gender-Pay-Gap endet

Unsere Spendenkampagne zum Gender-Pay-Gap #AgainstTheGap bewegt sich auf ihr Ende zu. Wir haben Männer aufgefordert, einmalig 5,7% ihres Nettomonatsgehalts zu spenden – das entspricht dem bereinigten Gender-Pay-Gap in Thüringen. Die Spenden werden an Thüringer Frauenhäuser für eine Notversorgung bedürftiger Frauen weitergegeben. Damit werden Frauen, die keine oder nur geringe finanziellen Mittel zur Verfügung haben, unbürokratisch und schnell unterstützt.

Die Kampagne beschließen wir am 03. Juni, 19 Uhr mit Bekanntgabe der Spendensumme und einer Info-Veranstaltung zu Thüringer Frauenhäusern. Dazu führen wir ein Interview mit Maria Heß, Sprecherin der LAG der Thüringer Frauenhäuser und Frauenschutzwohnungen. Wir reden mit ihr über die tägliche Arbeit im Frauenhaus, die Notversorgung aber auch über die Frage: Was muss sich politisch und gesellschaftlich verändern, damit Frauen besser vor Gewalt geschützt werden?

Spenden werden noch bis zum Freitag, dem 28.05.2021, entgegengenommen. Also für alle noch Unentschlossenen: Jetzt ist eure Chance! Wie das geht: https://www.landesfrauenrat-thueringen.de/.../2021-02-24...

Die Veranstaltung findet via Zoom statt – mit der Möglichkeit, auch direkt Fragen an Maria Heß zu stellen.
Anmeldung bitte bis 2. Juni an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Welche Thüringer Künstlerin erschafft den KAIROS-Preis 2021?

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. (LFR) schreibt alle zwei Jahre den gestifteten Kommunikationspreis "KAIROS" aus.
Die Lobby der Thüringer Frauen hat dabei den Anspruch, eine Person aus Thüringen auszuzeichnen, die jederzeit und nachhaltig Fraueninteressen öffentlichkeitswirksam kommuniziert oder vertritt.


Können Sie Sich vorstellen, diesen Preis zu gestalten?


Er sollte ein Unikat einer Thüringer Künstlerin sein und ist mit 500 Euro dotiert.

Beteiligen Sie Sich und schicken Sie uns bis 15. Juli 2021 ein Foto Ihres Kunstwerkes mit einer kurzen Beschreibung.


Über die Vergabe entscheidet eine Jury.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage www.landesfrauenrat-thueringen.de/kairos-kommunikationspreis bzw. erhalten Sie von den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle.

 


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