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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Wir reagieren auf Corona!

Unsere Geschäftsstelle bleibt geschlossen.

Wir sind aber weiterhin erreichbar.

Telefon: 0176 19662307

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

fb: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Th%C3%BCringen-1618792981711950/?ref=bookmarks

Bleibt gesund!

Bleibt solidarisch!

Bleibt menschlich!

Wir sehen uns wieder.

 
Anstieg von häuslicher Gewalt in Zeiten der Corona-Krise

Hier finden Sie Hilfe!

http://www.opferhilfe-thueringen.de/startseite/

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. macht in einem Brief an das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien darauf aufmerksam, dass mit den durchaus wichtigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit einem Anstieg häuslicher Gewalt gerechnet werden muss. Die Ausnahmesituation für Familien, den ganzen Tag miteinander auf engem Raum zu verbringen, den eigenen Rhythmus finden zu müssen, Rücksicht und Verpflichtung neu zu definieren, birgt eine Menge Konfliktpotential. Die Erfahrungen u.a. aus China, Österreich und Spanien zeigen, dass häusliche Gewalt zunimmt. Auch in Thüringen gibt es erste Anzeichen, bestätigt die Polizei.

Dabei ist die Lage der Thüringer Frauenhäuser und Frauenschutz-wohnungen auch in „normalen“ Zeiten nicht optimal. Plätze und begleitende Sozialarbeiterinnen stehen nicht flächendeckend und nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung. Die Umsetzung der Istanbul-Konvention ist noch nicht angegangen worden. Es fehlen kommunenübergreifende Strukturen und Finanzierungen. Der Bedarf ist nicht in allen Kommunen gleich hoch. Es gibt durchaus Häuser mit freien Kapazitäten. Aber es gibt auch Häuser, die Betroffene abweisen müssen. Die kommunale Finanzierung erschwert die Aufnahmen von Frauen und Kindern aus anderen Landkreisen. In Zeiten von Corona sind gerade jetzt verlässliche überörtliche Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kindern enorm wichtig.

Dafür fordert der LFR ein Umdenken und eine thüringenweite verlässliche Finanzierung. „Äußerst wichtig ist im Moment die Beteiligung der Fachexpertise zum Thema Häusliche Gewalt in den Krisenstäben der Kommunen.“ so die Vorsitzende Andrea Wagner. Die kommunalen Krisenstäbe müssen sich mit dem Thema beschäftigen, um einem Ansturm Hilfesuchender angemessen begegnen zu können.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen:

Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/

Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950/

 
Equal Pay Day in Zeiten von Viren - „Vergessen wir die Frauen nicht!“ Ein Appell

Am 17. März ist Equal Pay Day (EPD). Normalerweise machen Frauenorganisationen und ihre Sympathisant*innen an diesem Tag aufmerksam auf die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Diese beträgt, wenn wir sie nicht schön rechnen, derzeit 21% in der Bundesrepublik Deutschland. Das Coronavirus hindert uns in diesem Jahr daran, auf die Straße zu gehen, in Veranstaltungen zu diskutieren, neueste Zahlen auszuwerten oder gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Für das Jahr 2020 haben die Organisatorinnen des EPD das Thema „Auf Augenhöhe verhandeln. Wir sind bereit.“ gewählt. Sicher haben sie nicht geahnt, dass wir nun, Mitte März 2020 sehr aufmerksam verhandeln und fordern müssen.

So möchte der Landesfrauenrat Thüringen zum diesjährigen EPD und unter den besonderen Gegebenheiten, Frauen in den Blick rücken, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ihren Lebensunterhalt verdienen. Mit Minijobs, als Hilfskräfte oder in privaten Haushalten. Wir möchten Frauen in den Blick nehmen, die als Selbständige mit Kunst, Kultur, in kleinen Geschäften oder auch in der Erwachsenenbildung tätig sind, oft auf sich allein gestellt. „Die Hilfefonds der Bundesregierung müssen ein besonderes Augenmerk auf diese Menschen legen. Sie verfügen meist nicht über ausreichende Rücklagen – wovon auch! Sie sind oft alleinerziehend und können mit der Schließung von Kindergärten und Schulen ihren Jobs nicht nachkommen. Verdienstausfälle können sie sich schlicht und ergreifend nicht leisten.“ so die Vorsitzende Andrea Wagner. Egal, ob im Handel, in der Pflege, der Gastronomie oder anderen Dienstleistungen, es sind überwiegend Frauen, die in diesen Branchen beschäftigt sind. Nicht nur die Wirtschaft braucht Unterstützung. Es sind vor allem die Menschen, die sich dahinter verbergen. Menschen und eben vor allem Frauen, die meist unsichtbar, aber unermüdlich ihre Arbeit tun.

Wir rufen auf zu Solidarität mit ihnen, zur unkomplizierten Hilfe, zur schnellen Hilfe! Und wir dürfen nicht erwarten, dass diese Frauen gewährte Kredite zeitnah zurückzahlen können. Hilfe muss hier anders aussehen! Wenn wir diese Frauen vergessen, wird die unbereinigte Lohnlücke zwischen den Geschlechtern noch größer. Sorgen wir dafür, dies zu verhindern!

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950/

 
Frauentagsaktionen in Weimar u. Erfurt

Wer sich an diesem Tag noch nicht genug ausgepowert hat, kann gern am 8. März 2020, 11 Uhr, auf den Erfurter Anger weiter machen.
Im Anschluss, ca. 14 Uhr, startet die Frauen*Kampftags-Demo auf dem Erfurter Bahnhofsvorplatz.

 
Keine Wahlrechtsreform ohne Parität – Jetzt gemeinsam Druck auf Abgeordnete machen

Liebe Erstunterzeichner*innen des Aufrufs #mehrfrauenindieparlamente,

aktuell stehen die Verhandlungen im Bundestag zur Wahlrechtsreform unmittelbar an. Mit der Kampagne #mehrfrauenindieparlamente fordern wir gemeinsam von den politischen Verantwortlichen, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben.

JETZT gibt es das historische Zeitfenster, diese Forderung wahr werden zu lassen. Deswegen wollen wir mit einer Mailaktion nun wieder gemeinsam Druck auf die Abgeordneten vor Ort machen und ihnen deutlich zeigen: Parität muss bei der Reform des Wahlrechts verankert werden!

Wir haben einen Entwurf für eine Mail an die Abgeordneten formuliert, in der sie aufgefordert werden, sich in den laufenden Verhandlungen für Parität stark zu machen. Außerdem stellen wir eine Anleitung zur Verfügung, die zeigt, wie man sich in drei einfachen Schritten an der Aktion beteiligen kann. Beides ist im Anhang zu finden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und an interessierte Akteur*innen in Ihrem Umfeld weiterleiten! Je mehr Menschen fordern „Keine Wahlrechtsreform ohne Parität“, umso höher sind die Chancen, dass wir gehört werden.

Rückfragen richten Sie bitte an unsere Referentin Sheyda Weinrich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mit freundlichen Grüßen

Mona Küppers        Elke Ferner
Vorsitzende            Leiterin Fachausschuss Parität
                            Parl. Staatssekretärin a.D.

Die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente
Erklärvideo 3 Wege zur Parität

 
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