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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Die einzige Beständigkeit ist die Veränderung

Ilona Helena Eisner wird den Landesfrauenrat Thüringen als Geschäftsführerin zum Jahresende verlassen. Zwar mit Bedauern, aber auch großem Dank reagiert der Vorstand auf diese Veränderung. Die Stelle wird neu ausgeschrieben. Die Ausschreibung finden Sie hier. Wir bitten, uns bei der Suche nach einer neuen Geschäftsführer*in zu unterstützen und die Ausschreibung an Interessierte weiterzuleiten.

 
2. AUFRUF

„I dissent!“ (Ruth Bader Ginsburg, 1933-2020)

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. hat im August Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen das Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofes zum Paritätsgesetz eingelegt. Inzwischen haben sich dem schon über 300 Menschen angeschlossen!

Auch Sie können sich anschließen und gemeinsam mit uns Geschichte schreiben! Erteilen Sie unserer Anwältin Prof. Silke Ruth Laskowski die Vollmacht der Beschwerdeführung!

Hier finden Sie das Formular.

Es muss ausgedruckt, mit Originalunterschrift und Privatanschrift versehen, an den Landesfrauenrat Thüringen e.V., Johannesstraße 19, 99084 Erfurt per Post gesendet werden.

Zwei ostdeutsche Bundesländer Brandenburg und Thüringen haben den Demokratieschub gewagt und fordern Parität in den Parlamenten. Dass diese Forderungen nicht verfassungswidrig, sondern an der Zeit sind, wollen wir beweisen.
Werden Sie Teil einer historischen Bewegung!
Tragen Sie bei zum Erfolg eines längst überfälligen Gesetzes!
Heben Sie die Demokratie mit uns auf eine neue Stufe!

Rufen Sie mit uns wie die großartige US-amerikanische Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg:

„I dissent!“ – „Ich widerspreche!“

 
AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!! Unterstützen Sie unsere Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht, zum Schutz des Artikels 3,2 des Grundgesetztes!

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Vor 70 Jahren rief Elisabeth Selbert dazu auf, die Einführung des Art. 3 mit Wortlaut: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ in die deutsche Verfassung aufzunehmen, zu unterstützen. Wäschekörbeweise kamen daraufhin Briefe an den Parlamentarischen Rat. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten damit zum einen, dass die Zeit reif war, für die Gleichberechtigung und zum anderen, dass der Rat an ihnen nicht vorbeikommt.

Auch wenn wir einiges erreicht haben, sind wir noch lange nicht am Ziel. Eine paritätische Besetzung der Parlamente würde nicht nur den Anteil der Bevölkerung an Männern und Frauen widerspiegeln, sondern auch garantieren, dass die Interessen aller vertreten sind.

Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat das am 1. Januar 2020 in Kraft getretene Paritätsgesetz auf Klage der AfD-Fraktion zurückgewiesen u.a. mit der historischen Begründung, dass die Schreiber*innen der Thüringer Landesverfassung die Klausel der aktiven Förderung durch den Staat vor 27 Jahren nicht aufnehmen wollten. Auch wenn diese Begründung absurd ist, weil sie ihrer Logik nach auf andere Gebiete angewendet, Entwicklung verhindern würde, täuscht sie nicht darüber hinweg, dass die Landesverfassung des Freistaates dennoch dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterzuordnen ist. Somit haben bisher 20 wahlberechtigte Thüringer*innen gegen dieses Urteil beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingelegt.

Noch weiter gedacht könnten alle, die potentiell den Freistaat Thüringen besuchen, Benachteiligung erfahren, wenn das Grundgesetz an dieser Stelle „ausgehebelt“ wird. Damit besteht die Möglichkeit, dass alle Bürger*innen der Bundesrepublik, die Interesse an der Durchsetzung des GG Art. 3 haben, sich als Beschwerdeführende anschließen können. Wäre es nun nicht großartig, wenn aus dem ganzen Land tausende Vollmachten in Karlsruhe eingingen, ähnlich der vielen Briefe an den Parlamentarischen Rat?

Dazu muss diese Vollmacht ausgefüllt und im Original an den Landesfrauenrat Thüringen geschickt werden. Wir geben diese an die mit der Beschwerdeführung beauftragte Anwältin weiter.

Lassen Sie uns gemeinsam Geschichte schreiben!

Lassen Sie uns gemeinsam um die Gültigkeit des Grundgesetzes mit allen Artikeln in allen Bundesländern einstehen!

Lassen Sie uns gemeinsam den Weg der Mütter des Grundgesetzes weitergehen bis wir tatsächliche Gleichberechtigung erreicht haben!

 
Aufruf zur Unterstützung der Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht

Pressemitteilung

Lasst uns gemeinsam Geschichte schreiben!

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. vertritt die Interessen von ca. 200.000 Thüringerinnen. Mit dieser Aufgabe betraut setzt er sich seit 2013 für die Einführung eines Paritätsgesetzes ein, mit dem es gelingen kann, Parlamente zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern zu besetzen.

„Auf die Selbstverpflichtung von Parteien wollen wir uns nicht mehr verlassen.“, so Andrea Wagner, Vorsitzende des Vereins. Mit der Zurückweisung des Paritätsgesetzes im Freistaat durch den Thüringer Verfassungsgerichtshof, hat der Landesfrauenrat dazu aufgerufen, fristgerecht Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Zwanzig Menschen aus Zivilgesellschaft und Politik haben dies gemeinsam getan. „Nun können wir noch einen Schritt weitergehen und alle wahlberechtigten Bürger*innen der Bundesrepublik auffordern, sich der Beschwerde anzuschließen, weil das Grundgesetz, Art.3, Abs.2 im Urteil der Thüringer Richter*innen nicht ausreichend berücksichtigt wurde.“ So Wagner weiter. Die Zurückweisung des Gleichberechtigungsparagrafen würde alle treffen, die sich auch vorübergehend in Thüringen aufhalten.

Bereits Elisabeth Selbert musste vor 70 Jahren die Bevölkerung aufrufen, für die Einführung dieses Paragrafen zu streiten und bekam wäschekörbeweise Zustimmung aus dem Volk. Heute müssen wir nun dafür einstehen, dass der Paragraf endlich umgesetzt wird.

Der Landesfrauenrat ruft bundesweit dazu auf, als Beschwerdeführende der vertretenden Anwältin Prof. Silke Laskowski eine Vollmacht zu erteilen. Auf der Internetseite sind der Aufruf und die Vollmacht zum Herunterladen und Ausdrucken bereitgestellt. Letztere muss mit einer Unterschrift versehen als Original an den Landesfrauenrat Thüringen gesendet werden und wird gesammelt der Anwältin übergeben. „Wiederholen wir die Geschichte, weil es nötig ist! Die Wäschekörbe stehen bereit.“

V.i.s.d.P.und für Rückfragen:
Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

Website:
http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950

 
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