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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Wir reagieren auf Corona!

Unsere Geschäftsstelle bleibt geschlossen.

Wir sind aber weiterhin erreichbar.

Telefon: 0176 19662307

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Bleibt gesund!

Bleibt solidarisch!

Bleibt menschlich!

Wir sehen uns wieder.

 
Equal Pay Day in Zeiten von Viren - „Vergessen wir die Frauen nicht!“ Ein Appell

Am 17. März ist Equal Pay Day (EPD). Normalerweise machen Frauenorganisationen und ihre Sympathisant*innen an diesem Tag aufmerksam auf die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Diese beträgt, wenn wir sie nicht schön rechnen, derzeit 21% in der Bundesrepublik Deutschland. Das Coronavirus hindert uns in diesem Jahr daran, auf die Straße zu gehen, in Veranstaltungen zu diskutieren, neueste Zahlen auszuwerten oder gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Für das Jahr 2020 haben die Organisatorinnen des EPD das Thema „Auf Augenhöhe verhandeln. Wir sind bereit.“ gewählt. Sicher haben sie nicht geahnt, dass wir nun, Mitte März 2020 sehr aufmerksam verhandeln und fordern müssen.

So möchte der Landesfrauenrat Thüringen zum diesjährigen EPD und unter den besonderen Gegebenheiten, Frauen in den Blick rücken, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ihren Lebensunterhalt verdienen. Mit Minijobs, als Hilfskräfte oder in privaten Haushalten. Wir möchten Frauen in den Blick nehmen, die als Selbständige mit Kunst, Kultur, in kleinen Geschäften oder auch in der Erwachsenenbildung tätig sind, oft auf sich allein gestellt. „Die Hilfefonds der Bundesregierung müssen ein besonderes Augenmerk auf diese Menschen legen. Sie verfügen meist nicht über ausreichende Rücklagen – wovon auch! Sie sind oft alleinerziehend und können mit der Schließung von Kindergärten und Schulen ihren Jobs nicht nachkommen. Verdienstausfälle können sie sich schlicht und ergreifend nicht leisten.“ so die Vorsitzende Andrea Wagner. Egal, ob im Handel, in der Pflege, der Gastronomie oder anderen Dienstleistungen, es sind überwiegend Frauen, die in diesen Branchen beschäftigt sind. Nicht nur die Wirtschaft braucht Unterstützung. Es sind vor allem die Menschen, die sich dahinter verbergen. Menschen und eben vor allem Frauen, die meist unsichtbar, aber unermüdlich ihre Arbeit tun.

Wir rufen auf zu Solidarität mit ihnen, zur unkomplizierten Hilfe, zur schnellen Hilfe! Und wir dürfen nicht erwarten, dass diese Frauen gewährte Kredite zeitnah zurückzahlen können. Hilfe muss hier anders aussehen! Wenn wir diese Frauen vergessen, wird die unbereinigte Lohnlücke zwischen den Geschlechtern noch größer. Sorgen wir dafür, dies zu verhindern!

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950/

 
Frauentagsaktionen in Weimar u. Erfurt

Wer sich an diesem Tag noch nicht genug ausgepowert hat, kann gern am 8. März 2020, 11 Uhr, auf den Erfurter Anger weiter machen.
Im Anschluss, ca. 14 Uhr, startet die Frauen*Kampftags-Demo auf dem Erfurter Bahnhofsvorplatz.

 
Keine Wahlrechtsreform ohne Parität – Jetzt gemeinsam Druck auf Abgeordnete machen

Liebe Erstunterzeichner*innen des Aufrufs #mehrfrauenindieparlamente,

aktuell stehen die Verhandlungen im Bundestag zur Wahlrechtsreform unmittelbar an. Mit der Kampagne #mehrfrauenindieparlamente fordern wir gemeinsam von den politischen Verantwortlichen, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben.

JETZT gibt es das historische Zeitfenster, diese Forderung wahr werden zu lassen. Deswegen wollen wir mit einer Mailaktion nun wieder gemeinsam Druck auf die Abgeordneten vor Ort machen und ihnen deutlich zeigen: Parität muss bei der Reform des Wahlrechts verankert werden!

Wir haben einen Entwurf für eine Mail an die Abgeordneten formuliert, in der sie aufgefordert werden, sich in den laufenden Verhandlungen für Parität stark zu machen. Außerdem stellen wir eine Anleitung zur Verfügung, die zeigt, wie man sich in drei einfachen Schritten an der Aktion beteiligen kann. Beides ist im Anhang zu finden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und an interessierte Akteur*innen in Ihrem Umfeld weiterleiten! Je mehr Menschen fordern „Keine Wahlrechtsreform ohne Parität“, umso höher sind die Chancen, dass wir gehört werden.

Rückfragen richten Sie bitte an unsere Referentin Sheyda Weinrich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mit freundlichen Grüßen

Mona Küppers        Elke Ferner
Vorsitzende            Leiterin Fachausschuss Parität
                            Parl. Staatssekretärin a.D.

Die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente
Erklärvideo 3 Wege zur Parität

 
Gemeinsame Erklärung zur Abschaffung des Gleichstellungsausschusses

Offener Brief an folgende Fraktionen im Thüringer Landtag

der DIE LINKE Thüringen
SPD Thüringen
CDU Thüringen
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Thüringen
FDP Thüringen

Weimar, den 10.12.2019

Appell von vier Verbänden an den Thüringer Landtag, den Gleichstellungsausschuss als eigenständigen Ausschuss zu erhalten

Mit großer Verwunderung haben die vier Verbände (GEW Thüringen, Thüringer Antidiskriminierungsverband, Landesfrauenrat Thüringen e.V., Vielfalt Leben – QueerWeg e. V.) den vorläufigen Arbeitsplan des Thüringer Landtags und den gemeinsamen Antrag der Fraktionen der CDU und FDP zur Einrichtung von Landtagsausschüssen zur Kenntnis genommen. Den eigenständigen Gleichstellungsausschuss soll es nicht mehr geben und das Thema stattdessen in den Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit eingeordnet werden.

Das ist in der fast 30-jährigen Geschichte des Thüringer Landtags ein Novum. Seit der Wiedergründung im Jahr 1990 hat es immer einen eigenständigen Gleichstellungsausschuss gegeben – und die Brisanz des Themas der Gleichstellung aller Geschlechter besteht nach wie vor. Der Überwindung von Benachteiligung auf Grund des Geschlechts oder der sexueller Orientierung und sexueller Identität muss weiterhin in besonderer Art und Weise Rechnung getragen werden. Hierfür bedarf es weiterhin einen starken Gleichstellungsausschuss, der sich vollumfänglich gleichstellungspolitischen Themen widmen kann. Diese Aufgabe in einem Ausschuss als ein Thema von vielen einzuordnen, lehnen die unterzeichnenden Verbände ab. Es bedarf des besonderen Blicks und der Mitberatung durch einen eigenständigen Gleichstellungsausschuss bei Anträgen, Gesetzesvorhaben u. a. m., um die Gleichstellung zu stärken und zu bewahren.

Des Weiteren sprechen sich die Verbände dafür aus die Aufgabe eines Gleichstellungsausschusses um die Erkenntnisse und Themen aus der Enquetekommission Rassismus und Diskriminierung zu erweitern, die in ihrem Abschlussbericht den Blickwinkel der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sowie weiterer Merkmale verbindet und damit die Perspektive hin zur Intersektionalität erweitert.

Bereits vor der Wahl haben die Parteien DIE LINKE, CDU, SPD, BÜNDNIS 90/GRÜNE und FDP sich zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Antidiskriminierungsarbeit in vielen Wahlprüfsteinen der unterzeichnenden Verbände bekannt. Besonders sei hier der Wahlkompass Antidiskriminierung genannt. In einer Podiumsdiskussion haben Vertreter*innen dieser fünf Parteien die Wichtigkeit der Anliegen der Verbände betont.

Zudem ist die Stelle der Beauftragten der Thüringer Landesregierung für die Gleichstellung von Frau und Mann zur Zeit unbesetzt. Somit gibt es weder in der Legislative, noch in der Exekutive verbindliche Strukturen zur Umsetzung des Verfassungsauftrags der Gleichstellung mit allen gebotenen Erweiterungen im Bereich Antidiskriminierung.

Die Verbände GEW Thüringen, Thüringer Antidiskriminierungsverband, Landesfrauenrat Thüringen e.V. und Vielfalt Leben – QueerWeg e. V. fordern nun die Landtagsfraktionen dieser Parteien auf, entsprechend Wort zu halten und die vorgeschlagene Liste um einen eigenständigen Ausschuss für Gleichstellung und Antidiskriminierung zu erweitern.


Liste der unterzeichnenden Verbände

  • GEW Thüringen
    (Kontakt Pressesprecher Dr. Michael Kummer, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  • Thüringer Antidiskriminierungsverband
    (Kontakt: Matthias Gothe, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  • Landesfrauenrat Thüringen e.V.
    (Kontakt: Vorsitzende Andrea Wagner Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  • Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen e. V.
    (Kontakt: Matthias Gothe Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Zum Hintergrund:

Hier finden Sie den Offenen Brief als PDF-Datei.

 
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