Startseite Pressemitteilungen Fachtag: Wozu wir Feminismus brauchen!?- Feminismus zwischen Nachruf und Weckruf
Fachtag: Wozu wir Feminismus brauchen!?- Feminismus zwischen Nachruf und Weckruf

Am 15. November von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr findet der Fachtag der LAG Frauenzentren in der Rotunde im Regierungsviertel in Erfurt statt. Der Fachtag möchte unter dem Motto "Wozu wir Feminismus brauchen!?- Feminismus zwischen Nachruf und Weckruf" den Dialog über Feminismus und seine Bedeutung in unserem täglichen Leben in Thüringen anregen.

Der Fachtag möchte sich ganz explizit mit verschiedenen Fragen an den Feminismus auseinandersetzen Den meisten Deutschen, Männern und Frauen, fällt beim Begriff Feminismus Alice Schwarzer und die Emma ein. Doch was hat sich eigentlich getan seit den 1970er Jahren? Was ist mit der deutschen Frauenbewegung passiert? Wo stehen die FeministInnen in Deutschland eigentlich, gibt es die noch und wenn ja was machen die eigentlich? Wenn wir Feminismus brauchen, wie sieht der heute eigentlich aus, gibt es einen Unterschied zu den 1970ern? Was folgt aus der #aufschrei- Debatte, was hat sie uns gebracht? Und wie wird diese Debatte eigentlich international geführt?
Nicht erst seit #aufschrei gibt es drängende Fragen an den Feminismus in Deutschland. Aber seit #aufschrei wird endlich wieder darüber gesprochen. Und es wird auch schnell klar, es gibt nicht den Feminismus oder die Feministin. Deutlich wird aber wie bspw. Alice Schwarzer noch immer diese Debatte dominiert, im positiven wie im negativen Sinne. Was ist mit den jungen FeministInnen in Deutschland, was sind die Unterschiede zwischen den FeministInnen der 1970er und denen von heute, was machen die anders als Alice Schwarzer, was ist eigentlich gleich geblieben?

Gemeinsam mit unseren ReferentInnen wollen wir einen Rückblick in die deutsche Frauenbewegung wagen und einen Ein- und Ausblick geben in die deutsche Frauenbewegung heute. Viele Fragen sind offen, die Richtung ist nicht klar, oder doch?
Diese Veranstaltung soll dazu beitragen zumindest klarer zu sehen, zu verstehen warum Feminismus immer noch notwendig ist, gerade auch auf einer theoretischen Ebene. Aber die Veranstaltung soll auch diejenigen Frauen bestärken, die täglich mit dem Thema Gleichstellung und Frauenförderung beschäftigt sind und angesichts einiger Debatten vielleicht ins Grübeln kommen: Brauchen wir Feminismus noch?

Die ReferentInnen:
Miriam Gebhardt (Historikerin und Autorin)
Autorin des Buches „Alice im Niemandsland.- Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor“ http://miriamgebhardt.de/

Barbara Streidl (freie Journalistin und Musikerin)
Sie ist Mitautorin des Buches „Wir Alphamädchen“ und bloggt auf „Frau Lila“: http://fraulila.de/

Hinrich Rosenbrock (Sozialpsychologe und –anthropologe)
Von ihm stammt die Studie: „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“: http://www.boell.de/de/navigation/feminismus-geschlechterdemokratie-vernichtungsphantasien-gegen-feminismus-13821.html

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung:
der LAG der Frauenzentren Thüringen
des Landesfrauenrat Thüringen e.V.
der Friedrich Ebert Stiftung Thüringen und
der Landesgleichstellungsbeauftragten Johanna Arenhövel


V.i.S.d.P. und für Rückfragen:
Madeleine Henfling (Geschäftsführerin Landesfrauenrat Thüringen e.V.): 0170/9618722

 
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