Startseite
Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Verabschiedung des neuen Thüringer Gleichstellungsgesetzes

zur  Pressemitteilung

 landtag

Die Gleichstellungsbeauftragten und der Landesfrauenrat begleiten skeptisch die aktuelle Debatte zum Gleichstellungsgesetz im Thüringer Landtag.

 
Zur gestrigen Sitzung des Thüringer Gleichstellungsausschuss erklärt Ilona Helena Eisner, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen:

Pressemitteilung         

07.02.2013

„Wir halten es für kontraproduktiv in der jetzigen Situation, die Position der Gleichstellungsbeauftragten auch für Männer zugänglich zu machen. Solange Frauen in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes noch maßgeblich unterrepräsentiert sind, sie aber den überwiegenden Anteil an Teilzeitbeschäftigten mit allen rentenrecht-lichen Folgen bilden, benötigen weibliche Beschäftigte auch eine Interessenvertreterin, die tatsächlich ihre Interessen vertritt. Und angesichts der aktuellen Debatte zum Thema alltäglicher Sexismus, der genauso wie in der Politik, in der Wirtschaft, in der Gesellschaft aber auch im öffentlichen Dienst stattfindet, brauchen  betroffene Frauen auch eine Frau als Ansprechpartnerin, als starke Vertreterin  in einer Auseinandersetzung mit anderen Mitarbeiter/innen oder Vorgesetzten.“, so Ilona Helena Eisner.

Weiterhin wurde im Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Thüringen vereinbart, dass bei der Novellierung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes verbindliche und sanktionsbewehrte Regelungen aufgenommen werden mit dem Ziel den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. „Allerdings stellen wir jetzt fest, im Entwurf der Landesregierung fehlen verbindliche und sanktionsbewehrte Regelungen, d.h. das Klagerecht für die Gleichstellungsbeauftragte, wenn sie in allen ihren Rechten verletzt wird. Mit dem Ansinnen, nun auch noch männliche Gleichstellungsbeauftragte zu zulassen, wird das neue Gleichstellungsgesetz qualitativ erheblich schlechter, als das bisher bestehende Gesetz. Damit wird dieser Teil des Koalitionsvertrages aus unserer Sicht nicht erfüllt“, so die Vorsitzende weiter.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass analog männliche Gleichstellungsbeauftragte in den Kommunen keine wirksame Interessenvertretung für Frauen sein können, insbesondere nicht im Problembereich häusliche Gewalt oder sexuelle Gewalt. Viele Frauen und Migrantinnen werden sich mit diesen und auch anderen  Problemen niemals an einen Mann wenden können.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307 oder Madeleine Henfling (Geschäftsführerin): 0170/9618722

 
Künstlerinnen für den KAIROS-Preis gesucht

Der Landesfrauenrates Thüringen e. V. (LFR) schreibt wieder den gestifteten Frauen Kommunikationspreis "KAIROS" aus.

Kairos ist die qualitative Zeit, die rechte Zeit (die es bei den Griechen neben der quantitativen Zeit der Bewegung - Kronos - gab). Die Lobby der Thüringer Frauen sieht darin den Anspruch, zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Mitteln zu kommunizieren, um in der heutigen schnelllebigen Zeit mit blindem Aktionismus keine Zeit mehr zu verschwenden und gleichzeitig potentiellen Fehlentwicklungen rechtzeitig vorzubeugen.

Mit dem Preis geehrt werden nur Personen mit Wohnsitz in Thüringen, die in Thüringen für die Interessen Thüringer Frauen wirken.

Hier geht es zur gesamten Ausschreibung.

 
Doppelt hält besser- Landesfrauenrat unterstützt Forderung nach Doppelhaushalt

Planungssicherheit für Frauenzentren, Frauenhäuser, Frauenprojekte und Interventionsstellen hatte der Landesfrauenrat im März 2012 gefordert. Die Koppelung an einen Doppelhaushalt Thüringens verspräche eine Atempause für die Mitgliedsorganisationen, die sich im Landesfrauenrat organisieren und wesentlichen Anteil an den niederschwelligen Angeboten, der Gewaltprävention, frauenpolitischer Netzwerkarbeit, der Integrationen auf den Arbeitsmarkt und der politischen Lobbyarbeit anbieten. Noch immer arbeiten in Thüringen 43% der Frauen unter der 8,50 € Grenze. Prekäre Arbeitsverhältnisse lassen sich nicht mit Fachkräftesuche und geschlechtergerechter Entlohnung verbinden. Frauenarbeit ist MEHR Wert.

„Der Landesfrauenrat unterstützt das Ringen um einen Doppelhaushalt, doch dürfen darin keine verdeckten Kürzungen im Sozialbereich enthalten sein.“ so die Vorsitzende Ilona Helena Eisner. Der Landesfrauenrat vertritt als Dachorganisation für seine 32 Mitgliedsverbände die politischen Interessen der Frauen im Freistaat.

Pressemitteilung

 
Landesfrauenrat hat Zulauf

Pressemitteilung

Auf ihrer 36. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates am 12. Mai 2012 nahmen die im Frauenzentrum Erfurt versammelten Mitgliedsorganisationen drei neue Mitglieder auf. Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. hat somit jetzt 32 Mitgliedsverbände aus allen Bereichen der Frauenarbeit die sich als Thüringen- weites Netzwerk verstehen und die Interessen der Thüringer Frauen gegenüber Politik und Wirtschaft vertreten.

Auf der Delegiertenversammlung wurde ein Positionspapier zur „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ einstimmig verabschiedet. Diesem Positionspapier war ein Diskussionsprozess in den Mitgliedsorganisationen vorausgegangen als Beschluss der 35. Delegiertenversammlung. „Ich finde es für den Landesfrauenrat Thüringen als ein wichtiges Signal, dass unser Positionspapier über die oberflächlich gehaltene Extremismus Debatte hinausgeht“ betonte Ilona Helena Eisner, die Vorsitzende des Landesfrauenrates.

Ein weiteres Signal, welches von der Delegiertenversammlung ausgeht, ist die Forderung nach der Schaffung einer Antidiskriminierungsstelle im Land Thüringen, dazu lädt die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Frau Eisner, für den 16. Mai um 14:00 Uhr zu einem Workshop in die Geschäftsstelle ein.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>

Seite 6 von 8
top