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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Offener Brief

der Vorsitzenden des Landesfrauenrates Thüringen e. V. an den TLZ-Chefredakteur Bernd Hilder zu den Beiträgen: „Auch Goethe war ein Fremder“ (TLZ 16.07.2014) und „Höcke: Drei-Kinder-Familie ist politisches Leitbild“ (21.07.2014)

Sehr geehrter Herr Hilder,

normalerweise lese ich nur aufmerksam und durchaus kritisch Ihre Tageszeitung und halte mich mit Kommentaren an die Redaktion zurück, obwohl es mir schon so einige Male in den Fingern juckte. Da Papier aber geduldig ist, sehe ich Ihren gestressten Redakteurinnen und Redakteuren jedoch so manchen Rechtschreibfehler nach. Aber das gilt nicht mehr für die einfache Mathematik! Da hört für mich das Verständnis doch auf, wenn gestandene Journalisten nicht bis fünf zählen können und sich heute nicht mehr an ihr Versprechen von vor einer Woche erinnern können. Ist das Zufall oder Absicht, Herr Hilder?

Worum geht es: In Ihrem Leserdialog der TLZ vom 16.07.2014 kündigen Sie auf der Seite 19 oben rechts vollmundig an, dass Sie „mit jedem Spitzenkandidaten der fünf im Landtag vertretenen Parteien… ein ganzseitiges Interview führen“, was in der heißen Phase vor der anstehenden Wahl am 14. September ja eine meinungsstärkende Maßnahme darstellt und von Ihrer Leserschaft begrüßt wird. Im Landtag sitzen- für Sie zur Erinnerung- die gewählten VertreterInnen der CDU, SPD, Die LINKE, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.So weit, so gut. Aber warum, Herr Hilder, stellen Sie am Montag, dem 21. Juli 2014, in der TLZ ganzseitig eine Mini-Partei vor, die bisher weder im Landtag gesessen hat und halb so viele Mitglieder hat wie eine x-beliebige Ortschaft in Thüringen, nämlich stolze 350? Die meisten Thüringer Dörfer haben mehr EinwohnerInnen als die AfD in ganz Thüringen Mitglieder.

Sie bieten damit einer Partei, die „Thüringen als politischen Sumpf“ bezeichnet, bisher nur durch parteiinterne Grabenkämpfe sowie ausländerfeindliche bzw. homophobe Äußerungen aufgefallen ist und ein durchweg schwammiges und nebulöses Wahlprogramm vor sich herträgt, ein Podium, das diese nutzt, um sich als „neue Volkspartei“ zu profilieren und die Drei-Kind- Familie zum politischen und gesellschaftlichen Leitbild zu erheben. Will uns da jemand vorschreiben, wie wir leben sollen? Eine Partei, die von sich behauptet, „eine historische Mission“ zu haben, halten wir vom Landesfrauenrat Thüringen für gefährlich, denn sie wird mit solchen Parolen sehr schnell zum Sammelbecken braunen Gedankengutes, bei dem die „deutsche Frau“ schon einmal als Gebärmaschine für die politischen Ziele missbraucht wurde. Sätze wie „Unsere Zeit wird kommen, so oder so“ machen jeden Menschen stutzig, der mit wachem Verstand das tagespolitische Geschehen in Deutschland und Europa verfolgt. Sprache ist verräterisch, wer wie Herr Höcke, von „natürlicher Geschlechterordnung“ und „positiver Unterordnungsfähigkeit“ spricht, der spricht sich auch gegen Gleichstellung und selbstbestimmte Lebensentwürfe aus. Die aus unserer Sicht bewusste Aufwertung der AfD durch Ihre Berichterstattung hinterlässt den faden Beigeschmack, dass die AfD in Ihren Augen bereits zu den Gewinnern der Landtagswahl am 14. September gehört.

Der Landesfrauenrat Thüringen, der sich seit über 20 Jahren für die Gleichstellung der Frauen in Beruf und Gesellschaft engagiert, macht sich ernsthafte Sorgen, ob man einer Partei, die die Frau wieder in ihre historisch bereits überwundene Rolle als Mutter und Hausfrau bewusst und zielgerichtet zurückdrängen will, wirklich Vertrauen schenken sollte.

Und es stellt sich natürlich die Frage: Wem bieten Sie als nächstes ein solches Podium der Selbstdarstellung?

Mit freundlichen Grüßen

Ilona Helena Eisner
(Vorsitzende Landesfrauenrat Thüringen e. V.)

 
Landesfrauenrat Thüringen e. V. ruft alle Thüringerinnen und Thüringer auf: Gehen sie wählen für ein solidarisches Europa und solidarische Kommunen!

An diesem Sonntag finden in Thüringen nicht nur die Europawahlen sondern auch Kommunalwahlen statt. Damit Gleichstellungspolitik auf der politischen Agenda bleibt und die demokratische Entwicklung der Europäischen Union gesichert wird, müssen die EU-Bürgerinnen und -Bürger ihr Wahlrecht wahrnehmen und Abgeordnete wählen, die sich diesen Zielen verschrieben haben. Denn Europa läuft Gefahr, dass neoliberale und radikale konservative Kräfte das gemeinsame Parlament nutzen werden, um ein rückwärtsgewandtes Frauen- und Familienbild zu propagieren und Geschlechtergleichstellung in Frage zu stellen. Das Europäische Parlament muss daher in seinen Bemühungen um die Durchsetzung einer engagierten Politik für die Gleichstellung von Frauen und Männern gestärkt werden.

„Als überzeugte Europäerinnen sind wir besorgt um die Entwicklungen der Europäischen Politik. Gerade die Gleichstellung von Frauen und Männer wurde in den letzten Jahren maßgeblich vom Europäischen Parlament vorangetrieben. Hier darf es keine Rückschritte oder gar einen emanzipatorischen Rollback geben.“, mahnt die Vorsitzende Ilona Helena Eisner. Wir Frauen sind die Hälfte Europas. Und wir wollen die Hälfte der Macht für wichtige Entscheidungen, die auf EU-Ebene getroffen werden und unser tägliches Leben beeinflussen. Nur eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben sichert Chancengleichheit und die demokratische Legitimität der Europäischen Union. Das gleiche gilt für die Gemeinde-, und Stadträte so wie die zu wählenden Kreistage. Noch immer sind Frauen in diesen Gremien unterrepräsentiert. In einigen Kommunen gab es in den letzten Jahren sogar einen rückläufigen Frauenanteil.

„Wir sind der festen Überzeugung, eine moderne Demokratie braucht die Gleichstellung von Männern und Frauen auf allen Ebenen. Dazu gehört auch eine paritätische Besetzung aller Räte und Parlamente. Am Sonntag können Sie sich ganz bewusst für Frauen entscheiden. Geben Sie Frauen ihre Stimme und stärken Sie damit eine moderne Demokratie!“, so die Vorsitzende abschließend.

 
Zum internationalen Hebammentag am 5. Mai 2014:

Landesfrauenrat Thüringen e. V. fordert ein klares Bekenntnis zum Hebammenberuf

Die freiberuflichen Hebammen in Deutschland und Thüringen bangen weiter um ihren Beruf. Zwar gibt es nun bis Juli 2015 eine Haftpflichtversicherung, danach stehen die Hebammen aber wieder vor der gleichen Frage wie auch schon in den letzten Monaten. Auch die neuerliche Erhöhung der Haftpflichtprämie für freiberufliche Hebammen, ist nicht mehr zu verkraften und führt zu einem Sterben auf Raten. Damit stehen freiberufliche Hebammen vor dem Aus, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Damit steht in Deutschland viel auf dem Spiel. Nicht nur die freie Wahl des Geburtsortes ist somit faktisch unmöglich, auch die Vor- und Nachsorge einer Geburt kann so nicht mehr sichergestellt werden.

„Hebammen in Deutschland helfen nicht nur Kindern auf die Welt, sie sind auch wichtige Stützen für junge Familien in der ersten Zeit mit einem Säugling. Sie organisieren Unterstützung wo benötigt und bilden somit auch ein Scharnier zwischen Gesundheitsversorgung und Kinderschutz. Kein anderer Beruf kann diese wichtige Aufgabe adäquat ersetzen. Schwangerschaft ist keine Diagnose und Geburt keine Krankheit. Damit das so bleibt brauchen wir Hebammen.“ so die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrat Thüringen, Birgit Schuster.

Zum internationalen Hebammentag fordert der Landesfrauenrat Thüringen e.V. ein klares Bekenntnis der Politik zu den Hebammen in Thüringen. „Wir schließen uns abermals den Forderungen des Deutschen HebammenVerbandes e.V. an und erwarten ein deutliches Zeichen aus Thüringen in Richtung der Großen Koalition im Bund.“ So Birgit Schuster abschließend.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen Birgit Schuster 0172/3527350 oder Madeleine Henfling: 0170/9618722

Hintergrundinformationen Forderungen des Deutschen HebammenVerbandes e.V.: http://www.hebammenverband.de/aktuell/

Forderungen zur Lösung der Haftpflichtproblematik

1. Es muss eine Haftungsobergrenze festgelegt werden, bis zu der die Hebamme für von ihr verursachte Schäden haftbar gemacht werden kann.
Schäden, die darüber hinausgehen, müssen aus einem öffentlich finanzierten Haftungsfonds beglichen werden. Die Prämienspirale der Haftpflichtversicherungen für Hebammen nimmt kein Ende. Bereits jetzt sind die Versicherungsprämien im Verhältnis zum Vergütungsniveau in eine unerschwingliche Höhe gestiegen. Während die Haftpflichtprämie für die Geburtshilfe 2003 435 Euro betrug, sollen freiberufliche Hebammen ab Juli 2014 bereits 5091 zahlen. Demgegenüber stehen Verdienste von durchschnittlich 8,50 € netto pro Stunde. Die hohen Prämien sind nicht durch eine Zunahme der Schadensfälle, sondern durch stetig steigende Schadenssummen bedingt. Während 2003 noch davon ausgegangen wurde, dass 2,5 Millionen € für die Regulierung eines Schadens ausreichen, deckt die DHV-Versicherung heute schon 6 Millionen € ab. Darüber hinaus haften Hebammen privat. Eine Haftungsobergrenze in Verbindung mit einem öffentlich finanzierten Fonds würde diese Spirale durchbrechen und dazu führen, dass Hebammen und andere Geburtshelfer vor dem
finanziellen Ruin trotz angemessenem Versicherungsschutz bewahrt werden. Dies würde die Arbeit freiberuflicher Hebammen und damit die flächendeckende Versorgung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sichern. Gleichzeitig wäre für die Opfer von Geburtsschäden durch den Fonds garantiert, dass sie ihre Ansprüche sicher geltend machen können, da ihnen ein solventer Anspruchsgegner gegenüber stünde. Gekoppelt an versicherungsrechtliche Regelungen könnte zudem der Versicherungsmarkt gestärkt werden und wieder mehr Versicherer motiviert werden, Hebammen ausreichenden Versicherungsschutz anzubieten.

2. Die Regressforderungen der Sozialversicherungsträger (Kranken- und Rentenversicherungen) müssen gedeckelt werden.
Wird ein Kind bei der Geburt geschädigt, kommen zunächst die Sozialversicherungsträger für die entstehenden Kosten auf. Dazu gehören beispielsweise Heilbehandlungs-, Pflege- und Rentenansprüche. Wenn festgestellt wird, dass eine Hebamme für diesen Fall haftet, fordern
die Sozialversicherungsträger Regress vom zuständigen Versicherungsunternehmen. Diese Regressforderungen haben einen erheblichen Anteil an den Schadenssummen. Im Bereich der Hebammen machen Regressforderungen für schwere Geburtsschäden mittlerweile zwischen 30 und 35 Prozent der gesamten Schadensaufwandes aus. Durch eine Deckelung der Regresshöhe, würde sich die Versichertengemeinschaft indirekt an den Kosten der Haftpflichtprämie beteiligen. Denn zu den Pflichten von Krankenkassen gehört es auch, notwendige medizinische Leistungen, wie die Arbeit der Hebammen, trotz steigender Kosten zu erhalten. Mit einer Deckelung der Regressforderungen könnte eine widersinnige Entwicklung gestoppt werden: So fordern die Sozialversicherungsträger zum einen immer mehr Geld von den Hebammen zurück und treiben damit die Haftpflichtprämien in die Höhe. Gleichzeitig stehen die Krankenversicherungen in der Verantwortung, die steigenden Haftpflichtprämien auszugleichen. So entstehen unnötige Kosten, da beispielsweise auf jeden Euro Haftpflichtprämie 19 Prozent Versicherungssteuer zu zahlen sind.

3. Es muss eine gesetzliche Grundlage für ein Umlagesystem der Haftpflichtkosten außerhalb der Leistungspositionen geschaffen werden. Nur so können die Kosten für die Haftpflichtprämie auch tatsächlich ausgeglichen werden.
Die Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, die Haftpflichterhöhungen wieder auszugleichen. Das Sozialgesetzbuch V legt fest, dass die Prämiensteigerungen über die Vergütungspositionen aufgefangen werden sollen. Dabei werden aber die tatsächlichen Kosten der Hebammen nicht berücksichtigt. Dieser Ausgleich ist an Leistungspositionen geknüpft, d.h. die Steigerungssumme wird beispielsweise pauschal pro Geburt umgelegt. Infolgedessen bezahlen alle Hebammen die gleichen Prämien, bekommen die Steigerungen derselben aber in unterschiedlicher Höhe bezuschusst. Hebammen, die weniger Frauen entbinden als der Durchschnitt, erhalten keine ausreichende Kompensierung ihrer persönlichen Mehrkosten durch die Haftpflichtversicherung.

 
Landesfrauenrat Thüringen e.V. ruft zur Teilnahme an Demonstration: „Familien fordern Hebammen“ am 5. April in Erfurt auf

Die freiberuflichen Hebammen bangen weiter um ihren Beruf. Ab Juli 2015 gibt es keine Versicherung mehr, die die Haftpflichtversicherung für Hebammen übernehmen will. Damit stehen freiberufliche Hebammen vor dem Aus, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Damit steht in Deutschland viel auf dem Spiel. Nicht nur die freie Wahl des Geburtsortes ist somit faktisch unmöglich, auch die Vor- und Nachsorge einer Geburt kann so nicht mehr sichergestellt werden.
„Wir kämpfen schon seit einigen Jahren gemeinsam mit den Hebammen um den so wichtigen Berufsstand der freiberuflichen Hebamme. Das SGB V garantiert Müttern das Recht auf die freie Wahl des Geburtsortes. Frauen und ihre PartnerInnen sollten selber entscheiden können wo ihr Kind zur Welt kommen soll. Eine gute Vor- und Nachsorge ist für viel Frauen und ihre Familien wichtig und bestimmt den Start in ein Leben mit einem Kind maßgeblich. Wir können und wollen nicht akzeptieren, dass hier zu Lasten von Frauen und Familien ein Berufsstand zu Grunde gerichtet wird!“ so Ilona Helena Eisner, Vorsitzende des Landesfrauenrat Thüringen.
„Hebammen in Deutschland helfen nicht nur Kindern auf die Welt, sie sind auch wichtige Stützen für junge Familien in der ersten Zeit mit einem Säugling. Sie organisieren Unterstützung wo benötigt und bilden somit auch ein Scharnier zwischen Gesundheitsversorgung und Kinderschutz. Kein anderer Beruf kann diese wichtige Aufgabe adäquat ersetzen. Es gibt tausend Gründe sich für Hebammen einzusetzen. Wir rufen dazu auf, dass alle Thüringerinnen und Thüringer am Samstag mit uns auf die Straße gehen und ein deutliches Zeichen für den Erhalt des Hebammenberufes setzen. Wir fordern Lösungen und zwar jetzt!“ so die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrat Thüringen, Birgit Schuster.
5. April ab 14:00 Uhr Demonstration in Erfurt/Angerkreuz „Familien fordern Hebammen“.
V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307 oder Madeleine Henfling: 0170/9618722

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Equal-Pay-Day 2014 unter dem Motto: „…und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“

Bündnis mit Veranstaltungen und Aktionen am 20. und 21.März unterwegs!

Anlässlich des Equal Pay Day 2014 am 21.März unter dem Motto: „… und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ wollen wir uns am Vorabend des Equal Pay Day besonders dem Feld der prekären Beschäftigung von Frauen in Thüringen widmen.

„Noch immer verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer. Die Ursachen dafür sind vielfältig und komplex. Das diesjährige Schwerpunktthema beschäftigt sich ganz besonders mit der Frage der Bedingungen für Frauen nach einer Erwerbspause. Insbesondere das langfristige Verharren in Minijobs und kleiner Teilzeitbeschäftigung können auf das berufliche Abstellgleis führen. Die langfristigen Folgen insbesondere für die Arbeitnehmerinnen sind keine eigenständige Existenzsicherung, keine berufliche Weiterentwicklung und keine Chance auf eine Einkommenssteigerung. Hier gilt es in verschiedenen Handlungsfeldern aktiv zu werden. Dazu gehört eine Informationsoffensive von Frauen zu den Folgen langfristiger Beschäftigung in Minijob oder geringer Teilzeit, genauso wie die Forderung nach einem innovativen Wiedereinstiegsmanagement in Unternehmen, ausreichend und bezahlbarer Kinderbetreuung sowie Reformen im Steuersystem.“ so Birgit Schuster die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Die Veranstaltung „Frauenarbeit in Thüringen“ findet am 20.März 2014 18:00 Uhr im Erfurter Rathaus statt:
- Vortrag Renate Licht, DGB: „Prekäre Beschäftigung in Thüringen im Genderblick“ (pdf, 1132 kb)
- Vortrag Prof. Michael Behr, TMWAT: „Wie ist ein negativer Gender Pay Gap möglich? Zum Stellenwert weiblicher Arbeit in Thüringen.“
- Podiumsdiskussion mit Ilona Helena Eisner, Renate Licht und Prof. Michael Behr

Am 21.März selber finden verschieden Aktionen statt:
1. Aktion vor dem Thüringer Landtag - 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr:
„Gleichstellungspolitische Baustelle“ vor dem Thüringer Landtag auf Einladung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2. Pressefrühstück und Hintergrundgespräch
zum diesjährigen Equal-Pay-Day Thema …und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“- 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Frauenzentrum Erfurt, Pergamentergasse 36
3. Straßenaktion auf dem Erfurter Fischmarkt - ab 13:00 Uhr
sind wir mit einem Stand und Infomaterial auf dem Erfurter Fischmarkt unterwegs. Eröffnet wird die Straßenaktion unter anderem von Andreas Bausewein (Oberbürgermeister der Stadt Erfurt) und Renate Licht (DGB). Zu allen Terminen sind Sie herzlich eingeladen.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Birgit Schuster: 0172/3527350 oder Madeleine Henfling: 0170/9618722

Flyer(pdf, 303 kb) Um Anmeldung für die Auftaktveranstaltung am Donnerstag wird geben.

Zu den Bildergalerien:
Auftaktveranstaltung im Rathaus am 20.03.2014
Aktion vor dem Thüringer Landtag am 21.03.2014
Straßenaktion auf dem Erfurter Fischmarkt am 21.03.2014

 
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