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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Equal Pay Day in Zeiten von Viren - „Vergessen wir die Frauen nicht!“ Ein Appell

Am 17. März ist Equal Pay Day (EPD). Normalerweise machen Frauenorganisationen und ihre Sympathisant*innen an diesem Tag aufmerksam auf die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Diese beträgt, wenn wir sie nicht schön rechnen, derzeit 21% in der Bundesrepublik Deutschland. Das Coronavirus hindert uns in diesem Jahr daran, auf die Straße zu gehen, in Veranstaltungen zu diskutieren, neueste Zahlen auszuwerten oder gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Für das Jahr 2020 haben die Organisatorinnen des EPD das Thema „Auf Augenhöhe verhandeln. Wir sind bereit.“ gewählt. Sicher haben sie nicht geahnt, dass wir nun, Mitte März 2020 sehr aufmerksam verhandeln und fordern müssen.

So möchte der Landesfrauenrat Thüringen zum diesjährigen EPD und unter den besonderen Gegebenheiten, Frauen in den Blick rücken, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ihren Lebensunterhalt verdienen. Mit Minijobs, als Hilfskräfte oder in privaten Haushalten. Wir möchten Frauen in den Blick nehmen, die als Selbständige mit Kunst, Kultur, in kleinen Geschäften oder auch in der Erwachsenenbildung tätig sind, oft auf sich allein gestellt. „Die Hilfefonds der Bundesregierung müssen ein besonderes Augenmerk auf diese Menschen legen. Sie verfügen meist nicht über ausreichende Rücklagen – wovon auch! Sie sind oft alleinerziehend und können mit der Schließung von Kindergärten und Schulen ihren Jobs nicht nachkommen. Verdienstausfälle können sie sich schlicht und ergreifend nicht leisten.“ so die Vorsitzende Andrea Wagner. Egal, ob im Handel, in der Pflege, der Gastronomie oder anderen Dienstleistungen, es sind überwiegend Frauen, die in diesen Branchen beschäftigt sind. Nicht nur die Wirtschaft braucht Unterstützung. Es sind vor allem die Menschen, die sich dahinter verbergen. Menschen und eben vor allem Frauen, die meist unsichtbar, aber unermüdlich ihre Arbeit tun.

Wir rufen auf zu Solidarität mit ihnen, zur unkomplizierten Hilfe, zur schnellen Hilfe! Und wir dürfen nicht erwarten, dass diese Frauen gewährte Kredite zeitnah zurückzahlen können. Hilfe muss hier anders aussehen! Wenn wir diese Frauen vergessen, wird die unbereinigte Lohnlücke zwischen den Geschlechtern noch größer. Sorgen wir dafür, dies zu verhindern!

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950/

 
Frauentagsaktionen in Weimar u. Erfurt

Wer sich an diesem Tag noch nicht genug ausgepowert hat, kann gern am 8. März 2020, 11 Uhr, auf den Erfurter Anger weiter machen.
Im Anschluss, ca. 14 Uhr, startet die Frauen*Kampftags-Demo auf dem Erfurter Bahnhofsvorplatz.

 
Keine Wahlrechtsreform ohne Parität – Jetzt gemeinsam Druck auf Abgeordnete machen

Liebe Erstunterzeichner*innen des Aufrufs #mehrfrauenindieparlamente,

aktuell stehen die Verhandlungen im Bundestag zur Wahlrechtsreform unmittelbar an. Mit der Kampagne #mehrfrauenindieparlamente fordern wir gemeinsam von den politischen Verantwortlichen, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben.

JETZT gibt es das historische Zeitfenster, diese Forderung wahr werden zu lassen. Deswegen wollen wir mit einer Mailaktion nun wieder gemeinsam Druck auf die Abgeordneten vor Ort machen und ihnen deutlich zeigen: Parität muss bei der Reform des Wahlrechts verankert werden!

Wir haben einen Entwurf für eine Mail an die Abgeordneten formuliert, in der sie aufgefordert werden, sich in den laufenden Verhandlungen für Parität stark zu machen. Außerdem stellen wir eine Anleitung zur Verfügung, die zeigt, wie man sich in drei einfachen Schritten an der Aktion beteiligen kann. Beides ist im Anhang zu finden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und an interessierte Akteur*innen in Ihrem Umfeld weiterleiten! Je mehr Menschen fordern „Keine Wahlrechtsreform ohne Parität“, umso höher sind die Chancen, dass wir gehört werden.

Rückfragen richten Sie bitte an unsere Referentin Sheyda Weinrich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mit freundlichen Grüßen

Mona Küppers        Elke Ferner
Vorsitzende            Leiterin Fachausschuss Parität
                            Parl. Staatssekretärin a.D.

Die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente
Erklärvideo 3 Wege zur Parität

 
Vorsitzende Andrea Wagner im Amt bestätigt

Pressemitteilung zur 44. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Thüringen e.V.


Auf der 44. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Thüringen e.V. wählten die Vertreter*innen der 28 Mitgliedsorganisationen einen neuen Vorstand. Der Vorstand vertritt die Interessen von 250.000 Thüringer*innen, die im Lobbyverband Landesfrauenrat organisiert sind.
Im Amt als Vorsitzende einstimmig bestätigt wurde Andrea Wagner, hauptberuflich Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Weimar. Andrea Wagner bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigt an auch mit der bald neuen Landesregierung das Thema Gleichstellung in Thüringen weiter voranzutreiben. Weiter gehören zum neuen Vorstand: Ina Wässerling, Zonta Club Erfurt, als stellvertretende Vorsitzende, Julia Hohmann, Paritätischer Landesverband Thüringen, als Schatzmeisterin sowie Elke Heydrich, Carmen Hehn und Katrin Christ-Eisenwinder als Beisitzer*innen mit je einem eigenen Themenschwerpunkt. Dieser Vorstand wird sich in der neuen Legislatur verstärkt dem Prostituiertenschutzgesetz, der Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit und der Umsetzung der Istanbul-Konvention widmen.

Als weitreichender Beschluss im Vorfeld der Landtagswahlen wurde ein Antrag zum Umgang mit der AfD-Fraktion abgestimmt. „Eine Partei, die nicht nur mit ihren frauenfeindlichen, rassistischen und homofeindlichen Äußerungen, sondern auch durch ihre reaktionäre Programmatik gegen die freiheitlich demokratischen, solidarischen und emanzipatorischen Grundprinzipien sowie Ziele unserer Organisation agiert, kann kein verlässlicher Partner zur Erreichung derselben sein“, begründete Andrea Wagner den entsprechenden Antrag. Mehrheitlich einstimmig plädierte die Delegiertenversammlung für die Ablehnung der Zusammenarbeit mit der Partei und ihren Funktionären. Einzige Ausnahme dabei ist die Arbeit mit Parteizugehörigen in ihrer möglichen Funktion als Amtsinhaber*in.
Weitere Beschlüsse sind zeitnah auf der Internetseite des Landesfrauenrates nachzulesen.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307, Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/

 
Outside Sperrbezirk

Pressemitteilung zur Workshop-Konferenz des Landesfrauenrates zum Prostituiertenschutzgesetz und dessen Wirkmacht im Freistaat Thüringen

 Mit der ersten Workshop-Konferenz widmet sich der Landesfrauenrat Thüringen dem Thema: Prostituiertenschutzgesetz. Dieses trat als Bundesgesetz im Juni 2017 in Kraft. In Thüringen gibt es noch keine gültige Rechtsverordnung zur Umsetzung des Gesetzes. Ob dies tatsächlich zu beklagen ist oder das Gesetz an sich in Frage gestellt werden muss, soll in der Konferenz thematisiert werden.

Während der Verein Doma Carmen e.V. aus Frankfurt in seine Studie „Ein Jahr Prostituiertenschutzgesetz – Die Umsetzung des Gesetzes und seine Folgen“ vom Juni 2018 als Kritikpunkte das allgemeine Klima der Rechtsunsicherheit, die Zunahme der Illegalisierung von Sexarbeit und die Nachteile für Sexarbeiter*innen anführt, fordert die Aktion #ROTLICHTAUS das nordische Modell und damit die Freierbestrafung in Deutschland einzuführen. Was eine aktive Sexarbeiterin zum Gesetz zu sagen hat, wie das Landesverwaltungsamt eine Umsetzung angeht und in welchem Entwicklungsstadium sich eine Rechtsverordnung in Thüringen befindet, wird mit den Gästen und Vertretungen dieser verschiedener Sichtweisen diskutiert.

Der Landesfrauenrat Thüringen erhofft sich, dass Aktive und Verantwortliche diese Konferenz nutzen als Gesprächsauftakt, um die tatsächlichen Bedarfe in Thüringen zu ermitteln und die richtigen und notwendigen Instrumente zu entwickeln für den Schutz der in der Prostitution tätigen Menschen. Dazu sagt Andrea Wagner, die Vorsitzende des LFR: „Wir als moderne Gesellschaft brauchen einen geistig-moralischen Paradigmenwechsel. Die menschlichen Bedürfnisse wie Sexualität, Liebe, Beziehung, und Familie müssen miteinander neu verhandelt werden.“

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website:
http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
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Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/

 
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