Startseite Aktuelle Meldungen
Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.


Wir reagieren auf Corona!

Unsere Geschäftsstelle bleibt geschlossen.

Wir sind aber weiterhin erreichbar.

Telefon: 0176 19662307

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

fb: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Th%C3%BCringen-1618792981711950/?ref=bookmarks

Bleibt gesund!

Bleibt solidarisch!

Bleibt menschlich!

Wir sehen uns wieder.

 
Keine Wahlrechtsreform ohne Parität – Jetzt gemeinsam Druck auf Abgeordnete machen

Liebe Erstunterzeichner*innen des Aufrufs #mehrfrauenindieparlamente,

aktuell stehen die Verhandlungen im Bundestag zur Wahlrechtsreform unmittelbar an. Mit der Kampagne #mehrfrauenindieparlamente fordern wir gemeinsam von den politischen Verantwortlichen, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben.

JETZT gibt es das historische Zeitfenster, diese Forderung wahr werden zu lassen. Deswegen wollen wir mit einer Mailaktion nun wieder gemeinsam Druck auf die Abgeordneten vor Ort machen und ihnen deutlich zeigen: Parität muss bei der Reform des Wahlrechts verankert werden!

Wir haben einen Entwurf für eine Mail an die Abgeordneten formuliert, in der sie aufgefordert werden, sich in den laufenden Verhandlungen für Parität stark zu machen. Außerdem stellen wir eine Anleitung zur Verfügung, die zeigt, wie man sich in drei einfachen Schritten an der Aktion beteiligen kann. Beides ist im Anhang zu finden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und an interessierte Akteur*innen in Ihrem Umfeld weiterleiten! Je mehr Menschen fordern „Keine Wahlrechtsreform ohne Parität“, umso höher sind die Chancen, dass wir gehört werden.

Rückfragen richten Sie bitte an unsere Referentin Sheyda Weinrich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mit freundlichen Grüßen

Mona Küppers        Elke Ferner
Vorsitzende            Leiterin Fachausschuss Parität
                            Parl. Staatssekretärin a.D.

Die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente
Erklärvideo 3 Wege zur Parität

 
Pressemitteilung des Deutschen Frauenrates anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

Deutscher Frauenrat

Berlin, 9. November 2018

Die unvollendete Demokratie

Erklärung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Am 12. November 1918 wurde mit der Verkündung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts der Grundstein für die parlamentarische Demokratie in Deutschland gelegt. Wir feiern dieses Datum als Geburtsstunde des Frauenwahlrechts. Wir feiern den historischen Erfolg unserer politischen Vormütter mit Dankbarkeit und Respekt. Unbeirrt und mutig haben sie für dieses Recht in internationalen Bündnissen gekämpft. Dafür ehren wir sie.

100 Jahre später müssen wir jedoch eine ernüchternde Bilanz ziehen:

In Deutschland im Jahr 2018

  • verdienen Frauen durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer,
  • machen Frauen rund 50 Prozent mehr unbezahlte Arbeit in Haushalt und Familie als Männer,
  • beziehen Frauen durchschnittlich eine Rente, die knapp 60 Prozent einer durchschnittlichen Männerrente beträgt,
  • sitzen mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen im Bundestag,
  • kommen viele Unternehmensvorstände gänzlich ohne Frauen aus,
  • wird fast jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens Opfer physischer und psychischer Gewalt,
  • wird jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner getötet.

Wir erinnern:

In Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.

Wir stellen fest:

Die fortwährende strukturelle Diskriminierung von Frauen verstößt gegen unsere Verfassung. Der Staat kommt seiner Verpflichtung nicht nach. Mit Freiwilligkeit und Selbstverpflichtungen kommen wir nicht weiter. Wir brauchen wirkungsvollere Gesetze für die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung. Sanktionen bei Nichterfüllung dürfen kein Tabu sein.

Wir fordern:

  • gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit,
  • Parität in Parlamenten und Politik,
  • die Anerkennung und Aufwertung von Sorgearbeit sowie eine Umverteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern,
  • die Ausweitung der Quote in der Privatwirtschaft und auf die Bereiche Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft,
  • Rentengerechtigkeit,
  • die zügige und vorbehaltlose Umsetzung der Europarat-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).

Wir erklären:

Ohne Geschlechtergerechtigkeit bleibt die Demokratie unvollendet. Gleichberechtigung aller Geschlechter, soziale Gerechtigkeit, Gewaltfreiheit und Selbstbestimmung – das sind die Grundvoraussetzungen einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie müssen erstritten und sie müssen immer wieder beherzt verteidigt werden. Gerade auch heute. Denn antifeministische und frauenfeindliche Kräfte gewinnen im politischen und öffentlichen Raum an Einfluss. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, antidemokratisches und rechtsextremes Denken haben in der Mitte der Gesellschaft Fuß gefasst. Dagegen müssen wir aufstehen. Denn Frauenrechte und Demokratie sind unteilbar.

Die Erklärung als PDF

////////////////////////////////////////////////////////////

Ulrike Helwerth
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Communications Director
Internationale Gleichstellungspolitik – International Gender Equality Policy

Deutscher Frauenrat
National Council of German Women`s Organizations
Axel-Springer-Str. 54a
10117 Berlin
Fon: +49 30 204569-17

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.frauenrat.de @frauenrat

////////////////////////////////////////////////////////////

Engagiert für Gleichstellung in Politik und Gesellschaft

Deutschlands größte Frauenlobby

100 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie braucht Parität!

 
Nachlese zur Jubiläumsfeier des Landesfrauenrates Thüringen e. V.

Gemeinsam mit der Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Heike Werner ehrte Andrea Wagner, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e. V. den ehrenamtlichen Einsatz von...

...Ingrid Wiegel,
ehrenamtlich beim Landessportbund Thüringen e. V.;

...Karin Schippa,
ehrenamtlich beim DGB Hessen-Thüringen und ASF;

...Helga Dieckmann,
ehrenamtlich beim Frauenzentrum Weimar und...

...Conrad Gliem,
ehrenamtlich beim LSVD Thüringen e. V.

Neben vielen Gästen aus den Mitgliedsorganisationen waren Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen, Eva Nagler von der Friedrich-Ebert-Stiftung und Stefan Werner, Der PARITÄTISCHE LV Thüringen anwesend, u. a. auch um Jubiläumsgrüße zu überbringen. Eva von Angern, Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e. V. führte mit Esprit durch das Programm.

 
43. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Am 1. September 2018 fand in der Krügervilla des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes die 43. Delegiertenkonferenz des Landesfrauenrates Thüringen e.V. statt. Zum Auftakt gab Brigitte Triems,Vorsitzende des dfb e.V. und ehemalige Präsidentin der Europäische Frauenlobby EWL in Brüssel, in ihrem Vortrag „Nichts ist sicher - Sind Rechtspopulismus und Antifeminismus eine Bedrohung unserer Gleichstellungspolitik?“ einen Einblick in die Frauenpolitik der EU.

Am Nachmittag erstattete der Vorstand des Landesfrauenrates Bericht über das Haushaltsjahr 2017/18. Die eingereichten Anträge wurden mit den anwesenden Vertreter*Innen diskutiert. Die daraus resultierenden Beschlüsse finden Sie hier. Eine neue Mitgliedsorganisation, der Soroptimist International Club Erfurt, wurde einstimmig aufgenommen und eine Vertreterin der Mitgliedsorganisationen in die KAIROS-Jury 2019 gewählt.


 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 3
top