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Intro zum frauenpolitischen Themenjahr

Es ist nicht zu übersehen. Die Bewertungen von Frauen in den Medien scheint gerade im gesellschaftlichen Diskurs neu verhandelt zu werden. In Anlehnung an die Beschlüsse der 22. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen, -minister, - senatorinnen und -senatoren der Länder am14./15. Juni 2012 in Nürnberg, wollen wir in Thüringen das Motto der Konferenz und des Leitantrages „Auflösen von Rollenbildern“ aufgreifen und unsere frauenpolitischen Aktionen und Handlungsfelder im Jahr 2013 unter das Thema: „Frauen -Medien- Rollenbilder“ stellen.

Wir rufen alle Akteurinnen auf ihren Blickwinkel, ihre Erfahrungen und ihre Forderungen nach Veränderung zu artikulieren. Was sehen wir, wenn wir hinschauen?
· Spiegeln die Medien, wenn sie Frauen zum Objekt der Beschreibung machen, wirklich das tatsächliche Frauenleben wider?
· Welche Personen legen fest, was berichtenswert über Frauen und Mädchen ist?
· Wie ergreifen Frauen die Möglichkeiten selbst in den medienpolitischen Mainstream einzuwirken?
· Welche Inhalte reproduzieren Frauen, wenn sie z.B. als Chefredakteurin oder Verlagsleiterin Verantwortung über Inhalte tragen?
· Wie werden diese Inhalte von Frauen und Männern als Konsumentinnen und Konsumenten wahrgenommen?
· Welche Rollenbilder finden wir in der Werbung?
· Wie sind die Verdienst- und / oder Karrieremöglichkeiten für Frauen, die im Bereich Medien und Werbung arbeiten?
· Welche Medien stehen für ein neues Bild von Frauen und deren emanzipierte Lebensweise?
· Was muss sich medial ändern, damit sich Rollenbilder ändern können?
· An welchen Hebeln können wir ansetzen um gemeinsam einen Schritt weiter in Sachen Gleichstellung der Geschlechter zu gehen?

Auf diese Fragen wollen wir gemeinsam Antworten finden. Intro

 
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