Startseite Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
Engagement zu rechten Zeit

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. vergibt zum sechsten Mal den Kommunikationspreis Kairos

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. vergibt heute am 08. Juli den Kommunikationspreis KAIROS, der besonderes Engagement im Interesse von Frauen und gelebter Gleichstellung sowie die öffentlich wirksame Kommunikation von Fraueninteressen würdigt. Die Preisträgerin 2015 ist Uta Reber, Leiterin des Frauenzentrums Brennessel e.V. in Erfurt und seit vielen Jahren engagierte  Streiterin für Frauenrechte.

Der Preis wurde gestaltet von der Weimarer Künstlerin Ana Cayuela Muñoz. Er trägt den Titel „FF (frauenfuentes)“ und stellt eine photo-konzeptuelle Serie über Frauen in alternativen Wohnprojekten dar.

Das Grußwort hält Ministerin Heike Werner, die zugleich Schirmherrin des Kommunikationspreises Kairos 2015 ist.

Vorgeschlagen wurde die Preisträgerin durch den Zonta Club Erfurt, einer Mitgliedsorganisation des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Uta Rebers Engagement für Opfer sexueller Gewalt und bei der Integration von Migrantinnen sind nur zwei wichtige Schwerpunkte ihrer langjährigen Arbeit.

„Mit Uta Reber wird in diesem Jahr eine Thüringerin ausgezeichnet, die sich zu jeder Zeit unermüdlich für wichtige und aktuelle Frauenthemen einsetzt, unter anderem auch durch ihr Engagement für Flüchtlingsfrauen“, so Ilona Helena Eisner, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch das Trio Sierov & Schmidt.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307


 
Es tut sich was in Thüringen

Besuch des Landesfrauenrates Thüringen e.V. bei Ministerpräsident Bodo Ramelow

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. besuchte auf Einladung den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.

Themenschwerpunkte waren Antidiskriminierung und Gewaltprävention, die Arbeit des Netzwerkes Frauengesundheit, Projektarbeit und die Finanzierung der Arbeit der Mitgliedsorganisationen. Zudem zeigte sich der Ministerpräsident sehr interessiert an den laufenden Projekten des Landesfrauenrates #gendertrouble (ein Netzwerkprojekt zur Antidis-kriminierungsarbeit) und Mehrwert=mehr Wert (ein Arbeitsmarktprojekt für Frauen mit akademischen Hintergrund).

Herr Ramelow steht einem Dialog mit dem Landesfrauenrat sehr offen gegenüber und würdigte das Engagement der Lobbyorganisation. Der Landesfrauenrat vertritt mit seinen 27 Mitgliedsorganisationen die Interessen von 230.000 Frauen in Thüringen! "Es ist für die Belange des Landesfrauenrates äußerst wichtig, die Themen an den richtigen Stellen zu platzieren. Der Ministerpräsident ist wirklich interessiert an unserer Arbeit, versteht die Probleme der Mitglieds-organisationen und ist bereit, mit uns gemeinsam Lösungen zu finden. Dafür muss auch das Thema Gender sachlich und intensiv diskutiert werden.", so die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V., Ilona Helena Eisner.

Das Netzwerkprojekt #gendertrouble ist ein Anfang für eine solche öffentliche Diskussion und wird von Ministerpräsident Ramelow unterstützt.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Facebook: https://www.facebook.com/landesfrauenrat.thuringen


 
Ohne Frauen ist kein Staat zu machen

Besuch von Minister Wolfgang Tiefensee in der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee war am 17. Juni 2015 zu Gast in der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates Thüringen e.V. Der Vorstand informierte den Minister über die Arbeitsweise und Themen und über die laufenden Projekte #gendertrouble (ein Netzwerkprojekt zur Antidiskriminierungsarbeit) und Mehrwert=mehr Wert (ein Arbeitsmarktprojekt für Frauen mit akademischen Hintergrund).

Minister Tiefensee zeigte großes Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Landesfrauenrat, insbesondere an den Themen Unternehmensnachfolge durch Frauen und den komplexen Fakten zum Thema Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern. Herr Tiefensee sicherte dem Landesfrauenrat eine konstruktive und intensive Zusammenarbeit zu. „Wir sind gerne bereit, unser Know-How aus 21-jähriger Lobbyarbeit in Thüringen und unsere Genderkompetenz einzubringen, wenn es den Frauen mehr Ansehen und Chancen in der Wirtschaft bringt und wir gemeinsam Zukunft gestalten!“, so die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V., Ilona Helena Eisner.

Der Landesfrauenrat bedankt sich für das erwiesene Interesse des Ministers mit seinem Besuch in den Geschäftsräumen und freut sich auf eine enge und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Facebook: https://www.facebook.com/landesfrauenrat.thuringen

 
Presseerklärung des Landesfrauenrat Thüringen e.V. anlässlich der Vorstellung des Projektes #gendertrouble zur Pressekonferenz am 7. Mai 2015 in Erfurt

Am morgigen 8. Mai wird bundesweit an den "Tag der Befreiung"  vor 70 Jahren erinnert. Wir nehmen dies zum Anlass, um ein Zeichen zu setzen gegen eine traurige Tradition. Jahrzehnte nach dem Ende der Nazi-Diktatur sehen wir uns neuen Bedrohungen konfrontiert, die doch die alten geblieben sind. Noch immer werden Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, einer Behinderung, ihrer sexuellen Identität oder ihrer Religion verfolgt. Offene Diskriminierung ist in breiten Gesellschaftsschichten wieder salonfähig geworden. Sie beginnt bei Mobbing in sozialen Netzwerken, wird sichtbar in Kommentaren und führt über Diskriminierung am Arbeitsplatz bis hin zu körperlichen Übergriffen.

Mit dem Projekt #gendertrouble will der Thüringer Landesfrauenrat als Dachorganisation aktiv gegen jegliche Formen von Diskriminierung vorgehen. Dafür sollen verschiedene Kanäle geöffnet werden über die Opfer und Täter alltäglicher Diskriminierung angesprochen werden können.  Möglich wird uns die Realisation dieser Arbeit aus Projektmitteln der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Deren Jahresmotto "Gleiches Recht. Jedes Geschlecht." hat uns inspiriert und daran erinnert, dass das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bald zehn Jahre rechtswirksam in Kraft ist.

Zentrales Element des Projektes ist der Aufbau einer Website. Dort sollen - angelehnt an die Diskriminierungsmerkmale des AGG - Informationen veröffentlicht werden, die nicht nur die "Opfer", sondern vielmehr die „Täter_innen" alltäglicher Diskriminierung für das Thema sensibilisieren. Expert_innen aus den einzelnen Fachverbänden werden dazu exemplarische Fälle von Diskriminierung vorstellen, bewerten und Lösungsansätze aufzeigen.

Wir freuen uns besonders, dass Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Damit setzt die Landesregierung zwei Jahre nach Unterzeichnung der Absichtserklärung der "Koalition gegen Diskriminierung" erneut ein sichtbares Zeichen und zeigt den Menschen in Thüringen, dass eine diskriminierungsfreie Gesellschaft nur mit gemeinsamen Anstrengungen erreicht werden kann.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

Hier der Aufruf zum Mitmachen

 
Der Unterschied zwischen Preis und Wert

Zur Auftaktveranstaltung des Modellprojektes „Mehrwert = mehr Wert“ des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Alles hat seinen Preis. Ganz gleich wo wir hinsehen – alles kostet etwas. Dieser Preis richtet sich marktwirtschaftlich nach Angebot und Nachfrage. Aber entspricht der Preis einer Sache immer auch seinem tatsächlichen Wert? Wie wertvoll ist eine Arbeitnehmerin?

Diese und andere Überlegungen waren der Ausgangspunkt für die Entstehung des Modellprojektes „Mehrwert = mehr Wert“, das am 26.01.2015 im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft seinen Auftakt feierte. Mindestens 15 Teilnehmerinnen mit akademischem Hintergrund, die sich im Leistungsbezug befinden, sollen mit einem attraktiven Arbeitsplatz wieder ein Mehr-Wert-Gefühl erhalten und gleichzeitig einen Mehrwert für Unternehmen der Wirtschaft schaffen. Die Innovation dieses Projektes besteht in der Kooperation zwischen den Teilnehmerinnen, Unternehmen der Wirtschaft und Thüringer Forschungseinrichtungen.

„Durch die zusätzliche Zusammenarbeit mit Thüringer Forschungseinrichtungen soll es den Teilnehmerinnen möglich werden, an einer innovativen Idee zu arbeiten, die dem Unternehmen einen Mehrwert schafft und so in einen anspruchsvollen Arbeitsplatz münden kann“, so die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V., Ilona Helena Eisner.

An der Auftaktveranstaltung nahmen am Montag auch Vertreter kleiner und mittelständischer Unternehmen Thüringens, unter anderem Symbioun e.V., Kontakt in Krisen e.V. und agenos.GmbH teil, sowie Mitarbeiterinnen der GFAW-Thüringen und Mitarbeiter aus dem Wirtschaftsministerium. Gefördert wird das Projekt durch den Freistaat Thüringen, Trägerin ist der Landesfrauenrat Thüringen e.V.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 5
top