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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 31 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Die 40. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

findet in diesem Jahr am Samstag, den 03.09.2016, von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr in der Paritätische Akademie
Thüringen, Bergstraße 11, 99192 Neudietendorf statt.

Bitte organisieren Sie in Ihren Verbänden die Teilnahme an der Delegiertenversammlung. Wir bitten Sie, Anträge, Anträge zur Satzungsänderung, Vorschläge für Kandidatinnen für die Vorstandswahl und Vorschläge für die Wahlkommission für die Delegiertenkonferenz bis zum 03.08.2016 an den Landesfrauenrat zu senden.

Hier finden Sie:
die Einladung (pdf, 136 KB),
die vorläufige Tagesordnung (pdf, 41 KB),
das Anmeldeformular (pdf, 51 KB) und
der Vorschlag für die Satzungsänderung (pdf, 54 KB),
die Anreisebeschreibung.

 
Neue Broschüre „Willkommen sein – Willkommen fühlen um gut anzukommen in Erfurt. Ihre Rechte als Frau in Deutschland“

Das Gleichstellungsbüro der Erfurter Stadtverwaltung hat eine neue Broschüre „Willkommen sein – Willkommen fühlen um gut anzukommen in Erfurt. Ihre Rechte als Frau in Deutschland“ herausgegeben. Informiert wird in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch und Dari) über Rechte der Frauen in Deutschland: Hier gehts zur Broschüre

 
Gemeinsame Pressemitteilung

Am 5. Juli hatte die AfD Thüringen eine Pressekonferenz zum Thema Thüringer Bildungsplan im Thüringer Landtag angekündigt. Hierzu veröffentlichten die GEW Thüringen, profamilia, Landesschülervertretung Thüringen, AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen e.V., Queerfurt, Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen e.V. und der Landesfrauenrat Thüringen e.V. eine gemeinsame Pressemitteilung, die sich gezielt mit den von der AfD konstatierten Unzulänglichkeiten des Thüringer Bildungsplanes auseinandersetzte und diese widerlegte. Auch der Lesben- und Schwulenverband Thüringen (LSVD Thüringen) veröffentlichte eine Pressemitteilung hierzu.

Die gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier.

Parallel fand vor dem Thüringer Landtag eine Gegendemonstration dieser Vertreter_innen statt. Einen kleinen Eindruck der Gegendemonstration vor dem Thüringer Landtag finden Sie unter https://de-de.facebook.com/Landesfrauenrat-Th%C3%BCringen-1618792981711950/

 
Antrag an die KLFR 2016 Bremen: Staatliche Unterstützung beim Schutz von geflüchteten Frauen

Antragstellerin: Landesfrauenrat Thüringen e.V.
Adressatin: Bundesregierung Deutschland

Antragsgegenstand:
Deutschlandweit stehen viele geflüchtete Frauen vor dem Problem, dass sie zwangsverheiratet wurden und auch nach der Ankunft in Deutschland ihren gewalttätigen Ehemännern und deren oftmals ebenso gewalttätigen Familienangehörigen nahezu schutzlos ausgeliefert sind. Sie erhalten mitunter Morddrohungen aus der Familie, wenn sie sich trennen wollen, wurden und werden schwer misshandelt und finden meistens nur mit Hilfe der Polizei und ehrenamtlichen Helfern den Weg in ein Frauenhaus, um sich zu schützen.
Deutsche Behörden, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge können zwar die Verfahren bearbeiten und den Anträgen zustimmen, dennoch sind die Frauen nach Beendigung dieses Verfahrens ihren Familien wieder schutzlos ausgeliefert und fallen zudem aus dem AsylbLG heraus. Sie sind damit ohne weitere Unterstützung auf sich allein gestellt.
Ferner muss verstärkt darauf hingewiesen werden, dass die betroffenen Frauen berechtigt sind einen eigenen Antrag auf Asyl zu stellen. In Beratungsstellen wird eine wertvolle Arbeit geleistet, doch oft fehlen wichtige Informationen, wie z.B. das Wissen über familiäre Gewalt als Asylgrund oder die Beachtung der Tatsache, dass die Papiere der Frauen, so sie denn den Weg nach Deutschland gefunden haben, oft von den Ehemännern verwaltet werden. Soweit die Landesfrauenräte diese Arbeit beeinflussen können, sollten sie in ihren jeweiligen Bundesländern darauf drängen, dass geflüchtete Frauen mit (familiären) Gewalterfahrungen ein eigenes Asylantragsverfahren erhalten.

Forderung:
Die Konferenz der Landesfrauenräte möge daher beschließen, eine Empfehlung an die Bundesregierung auszusprechen, dass es geflüchteten Frauen, die zwangsverheiratet wurden und Opfer von Gewalttaten durch ihre Ehemänner und Familien geworden sind durch die Bundesrepublik Deutschland ermöglicht wird, ähnlich einem Zeugenschutzprogramm nach Beendigung der Verfahren Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Dieses zu entwickelnde Programm soll dabei alle staatlichen Maßnahmen umfassen, um die körperliche Unversehrtheit, die Identität und auch das seelische Wohlergehen zu gewährleisten, damit geflüchtete Frauen ohne Angst vor Repressalien in Deutschland leben können.

 
Nachtrag zur Fachtagung „Gesundheitsversorgung geflüchteter Frauen in Thüringen“ am 6. April 2016 - Materialsammlung

Die einzelnen Redebeiträge finden Sie hier:

  • Workshop: „Traumasensible Beratung und Begleitung“
    Referentin: Maria Zemp, Traumafachberaterin:
    Teil 1, Teil 2, Teil 3

Alle Redebeiträge stehen Ihnen auch als Hörbeiträge unter
http://radiofrei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=5876
zur Verfügung.

 
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